Stammzellentherapie in Moskau

«Diese Therapie ist meine einzige Chance»

Wir haben uns entschieden eine Spendenkampagne zu starten, die einer schwer behinderte Frau, die seit Jahren an MS (Multiple Sclerosis) leidet ermöglicht, in Ausland eine Stammzelltherapie, die in der Schweiz nicht erlaubt ist, zu ermöglichen. Die Therapie wird von Moskau, Upssala.

Die an MS Leidende Frau ist 60 Jahre alt und die Krankheit fesselt sie an Rollstuhl und Bett. Sie ist auf fremde Hilfe angewiesen, ob beim Duschen, Körperpflege, und ähnliche tägliche Tätigkeiten, die uns Gesunden natürlich erscheinen.

Die Stammzelltherapie kostet in der Schweiz laut Schätzungen 100’000 bis 150’000 Franken. In Deutschland und Italien rund die Hälfte. «Das ist viel, nicht jedoch im Vergleich zu den neuesten MS-Medikamenten, die heute bis zu 85’000 Franken pro Jahr kosten», betont USZ-Mediziner Roland Martin. Demnächst könnte eine große internationale Studie mit rund 120 MS-Patienten begonnen werden, die die Stammzelltherapie mit der besten sonst verfügbaren MS-Therapie vergleicht. Dies würde die Kostenübernahme durch die Krankenkassen begünstigen. Doch sind Pharmafirmen nicht daran interessiert, eine solche Studie zu finanzieren. «Auch der Schweizerische Nationalfonds und Forschungsförderer in anderen Ländern waren bis jetzt ablehnend gegenüber solchen Vorhaben», sagt Martin. Er hofft, dass sich dies nun ändere.

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Behandlung in Moskau kostet 50’000 Dollar»

€0 von €50,000 gespendet

Seit einigen Monaten schöpft die Aargauerin wieder Hoffnung. Eine autologe Stammzelltransplantation könnte das Voranschreiten der Krankheit stoppen. Bei dieser Behandlung werden dem Patienten eigene Stammzellen aus dem Blut entnommen. Im Anschluss wird durch eine Chemotherapie das Immunsystem zerstört, dann werden die Stammzellen wieder zugeführt, damit sich ein neues Immunsystem bilden kann. «Ein Reset sozusagen», sagt sie hoffnungsvoll. «Es ist meine einzige Chance.»

Das Problem: Diese Behandlung wird in der Schweiz nicht von der Krankenkasse übernommen und ist sehr teuer. Deshalb sammelt Müller nun auf Leetchi für eine autologe Stammzelltransplantation in Moskau. Ungefährer Kostenpunkt: 50’000 Dollar.

Die autologe Stammzelltransplantation werde in der Schweiz nicht von den Krankenkassen übernommen, da zu ihr noch keine Zulassungsstudie durchgeführt wurde, erklärt Martin. Sich deshalb im Ausland behandeln zu lassen, sei eine Ausweichmöglichkeit. «Das Zentrum in Moskau ist erfahren in dieser Behandlung

Leading Transplantation Center of the Russian Federation

Department of Neuroscience, Uppsala Schweden

 

 

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